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Gebäudebrand

Am heutigen Mittwochnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Überlingen um 14.32 Uhr zu einem Gebäudebrand in die Wiestorstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort war eine deutliche Rauchentwicklung auf der rückwärtigen Gebäudeseite erkennbar, weshalb der diensthabende Zugführer Thomas Schnell umgehend das Alarmstichwort erhöhte und weitere Einsatzkräfte nachalarmieren ließ.

Die auf der Gebäuderückseite gelagerten Mülleimer hatten aus bislang unbekannten Gründe Feuer gefangen und bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits auf die Fassade und Teile der rückwärtigen Räumlichkeiten übergegriffen. Unter schwerem Atemschutz leitete die Feuerwehr einen massiven Löscheinsatz von außen und innen ein, was bereits nach kurzer Zeit seine Wirkung zeigen sollte. Rasch konnte Einsatzleiter, Kommandant Thomas Stollenwerk, Feuer aus melden.

Dennoch ist ersten Schätzungen zu Folge ein hoher Sachschaden am historischen Gebäude entstanden. Aufgrund der Ferien, war das Schulgebäude zum Zeitpunkt des Brandausbruch glücklicherweise „leerstehend“. Vorsorglich durchsuchten die Einsatzkräfte zur Kontrolle aber dennoch alle Räumlichkeiten.

Nach den Löscharbeiten wurde das Gebäude mithilfe der Wärmebildkamera auf weitere Glutnester hin untersucht und mittels des Überdruckbelüfters rauchfrei gemacht.

Der Schulbetrieb wird nach den Ferien am kommenden Montag aller Voraussicht nach normal stattfinden können. Vorübergehend wird die Schule jedoch die Sanitäranlagen im Erd- und ersten Obergeschoss, welche durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen wurden, nicht nutzen können.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Überlingen, waren auch die Feuerwehren aus Uhldingen und Meersburg mit je einer weiteren Drehleiter, sowie die Feuerwehr Markdorf mit dem Gerätewagen Atemschutz zur Einsatzstelle geeilt. Insgesamt war die Feuerwehr mit 48 Mann und 10 Fahrzeugen vor Ort. Zudem wurden die Einsatzabteilungen Bambergen, Nußdorf und der Außrückebereich West in Alarmbereitschaft für etwaige Folgeeinsätze versetzt.

Die auf Grund der Hitze geborsteten Fensterscheiben wurden durch Mitarbeiter des städtischen Werkhofes verschlossen.

Neben der Feuerwehr waren auch die Kriminalpolizei, welche noch am Einsatzort Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat mit zwei Kräfte, sowie die Landespolizei ebenfalls mit zwei Kräften im Einsatz.

Darüber hinaus war der Rettungsdienst der Johanitter Unfallhilfe mit einem Rettungswagen, das Deutsche Rote Kreuz mit einem Notarzt, einem Organisatorischen Leiter und einem Notfallsanitäter, sowie die Schnelleinsatzgruppe des Ortsverbandes Überlingen ebenfalls in den Einsatz miteingebunden.

Für die Dauer der Löschmaßnahmen wurde die Wiestorstraße vorübergehend voll gesperrt. Die Polizei richtete eine örtliche Umleitung ein.

Für die Feuerwehr Überlingen
Daniel Dillmann
Pressesprecher Freiw. Feuerwehr Überlingen

Weitere externe Berichterstattung:
- Südkurier

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(Erstellt am 19. Juni 2019)